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Kurzinfo zum Biber in Niedersachsen und Bremen
Biber waren in Niedersachsen um die Mitte des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Es gab zwar dann immer wieder Einzeltiere, die aus dem Vorkommen an der Mittelelbe bis nach Niedersachsen vordrangen, aber keine dauerhafte Besiedelung.
Einer Einbürgerung von Bibern, die 1985 an der Thülsfelder Talsperre erfolgte, war kein dauerhafter Erfolg beschieden. Mit der Zunahme und Ausbreitung des Bibers an der Mittelelbe wanderten jedoch vermehrt Biber nach Niedersachsen ein, die heute im Nordosten (an der Elbe) und im Südosten (Elbezuflüsse) dauerhaft vorkommen.
Ein weitere Bibervorkommen an der Haase ist auf die Wiedereinbürgerung von Elbebiber zurückzuführen, die im Rahmen eines Forschungsprojektes der Uni Osnabrück stattfand.
Der Gesamtbestand in Niedersachsen dürfte bei etwa 100-150 Tieren liegen.
Literatur Niedersächsicher Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (Hrsg). 1998. Zur Situation von Wildkatze und Biber in Niedersachsen. Informationsdienst Naturschutz in Niedersachsen 2/98. 20 S.
Niedersächsicher Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (Hrsg). 2002. Beiträge zur Entwicklung des Bibers (Castor fiber) in Mitteleuropa. Informationsdienst Naturschutz in Niedersachsen 1/02 a. 68 S.
Links
Zur Einwanderung des Bibers nach Niedersachsen Biber in Niedersachsen (Niedersächsisches Landesamt für Ökologie)
Kontaktadressen
Ralf Schulte Vor der Katzennase 12 31840 Hessis Oldendorf
Tel. 05152-962792 Email ralf@familie-schulte.org
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